Sonderausgabe des initiativ - Rundbriefes zur Erd-Charta

 

Vor 20 Jahren wurde die Erd-Charta als ethischer Rahmen für eine globale nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Ein Grund zum Feiern, finden wir! Deshalb haben wir eine Sonderausgabe des "initiativ" veröffentlicht, in der sich alles nur um das eine dreht: Die Erd-Charta!
>> direkt im initiativ stöbern

 

Herausgeber: Ökumenische Initiative Eine Welt e.V., Erd-Charta-Koordinierungsstelle in Deutschland

 

Einspruch gegen die geplante Bahnstromtrasse

Dieses Schreiben schickte Irene Heiß-Eppig an die Deutsche Bahn:

 

 

Der Text wurde am 12.10.2020 auch in der örtlichen Presse als Leserbrief veröffentlicht.

 

31.08.2020​

 

Widerstand gegen die geplante Bahnstromtrasse quer durch den Landkreis Amberg-Sulzbach

 

 

Es geht um eine Trasse, die quer durch den westlichen Landkreis verlaufen soll und als Sicherungsversorgungsleitung für die beschlossene und begonnene Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg-Hof benötigt wird.

 

Dabei handelt es sich um eine 110 kV-Hochspannungsleitung mit einer Schneise von 60 Meter Breite mit 30 Meter hohen Masten in einem Abstand von 300 Metern.

 

Die Trasse würde die westlichen Gemeinden des Landkreises Amberg-Sulzbach tangieren und unberührte, schützenswerte Natur durchqueren. Auch würde sie an Siedlungs- und Naherholungsgebieten vorbeiführen.

 

Von Bürtel kommend über die Hochfläche nach Deinsdorf, das romantische Lehental mit seinen Kletterfelsen überquerend, verliefe sie weiter in Richtung Ernhüll nach Haid. Sie würde den Segelflugplatz in Fichtelbrunn beeinträchtigen, über Frankenhof in Richtung Illschwang und Ammerthal weiterführen und auch den Flugplatz der Luftsportgruppe Amberg streifen.

 

Daher hat sich im Landkreis eine Interessensgruppe „Bahnstrom – so nicht!“ formiert. Ihre Sprecherin Pia Huber äußert sich dazu: Die Trasse "schädigt nachhaltig unsere Heimat, mindert die Lebensqualität und beeinträchtigt unter anderem die Landwirtschaft, unseren Tourismus und die Gastronomie.

 

Grundsätzlich gilt: Ein Ja zur Elektrifizierung der Bahnstrecke, aber ein Nein zur Bahnstromtrasse nach derzeitigen Plänen.

 

Gefordert werden umweltschonende, zukunftsweisende und durchdachte Alternativen, wie z.B. dezentrale Lösungen, wie sie die Bahn auch schon realisiert hat, zuletzt beim Ausbau der Strecke ABS 48 von München nach Lindau. (nachzulesen auf der bahneigenen Internetseite www.abs48.de) Dort wurde Strom aus dem öffentlichen Stromnetz auf Spannung und Stromfrequenz der Bahn umgewandelt und auf die Strecke verteilt.

 

Warum kann diese Alternative nicht auch für die Bahnstrecke Regensburg – Hof realisiert werden?

 

Die IG „Bahnstrom – so nicht“ hat deshalb eine Unterschriftenaktion gestartet, bei der jeder interessierte Bürger seinen persönlichen Beitrag leisten kann.

 

Link zur Unterschriftenaktion:

www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-elektrifizierung-gegen-eine-bahnstromtrasse-derzeitiger-planung

 

 

 

(Quellen: Presseartikel der SRZ vom 20.08., 24.08. und 25.08.2020)

 

 

 

MORIA – Der Sündenfall Europas

Transparenz TV vom 14.09.2020 jetzt auf youtube.com

Deutschland könnte ALLE Flüchtlinge aus Moria aufnehmen. 

Europa und die Europäische Union halten moralisch viel auf sich: Weltweit sieht man sich als Friedensstifter und nicht als Kriegstreiber. Doch nach dem Brand im größten europäischen Flüchtlingslager liegt nicht nur das Lager in Trümmern, sondern auch die europäische Moral und Ethik.

Schon vor dem Brand herrschten in dem Flüchtlingslager im wahrsten Sinne des Wortes unmenschliche Zustände. Moria zeigt, wie Europa mit Flüchtlingen und Menschen umgeht. Denn das Lager ist eine lupenreine Angelegenheit der EU und wurde bewusst so geschaffen und betrieben. Es ist deshalb der Maßstab, wie wir Europäer mit Flüchtlingen und Menschen umgehen: Unchristlich!

Was sagt das über uns, wenn wir wegschauen, wie Flüchtlinge derart behandelt werden, im Dreck leben müssen und vollkommen unterversorgt sind? Ist das Europa? Können wir das mit unserem Gewissen verantworten? Offensichtlich! Die Mechanismen scheinen wie früher: Wegsehen! Kann uns die christliche Ethik etwas zu Moria und über uns sagen?

Deutschland könnte ALLE Flüchtlinge aus Moria aufnehmen, denn das von Deutschland selbstbestimmte Kontingent an Flüchtlingen pro Jahr ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Beck sagt: „Nicht mehr als 180 000 bis 220 000 Flüchtlinge sollen jährlich nach Deutschland kommen dürfen. So steht es im Koalitionsvertrag. Im vergangenen Jahr waren es 165 000, Tendenz sinkend. Wir könnten also alle Flüchtlingen aus Moria aufnehmen, ohne dass das selbstgewählte Kontingent überschritten wird.“

Beck weist darauf hin, dass es bei den Bundesländern und Menschen große Hilfsbereitschaft gebe. Worauf warten wir also noch! Wann starten deutsche Flugzeuge, um die Menschen aus Moria abzuholen?

Studiogast: Ralf-Uwe Beck , Evangelischer Pfarrer & Bürgerrechtler
Moderation: Franz Alt

01.08.2020

Franz Alt zu den Atombombenangriffen von Hiroshima und Nagasaki

 

Aus dem Sonnenseite-Newsletter vom 18.07.2020

von Franz Alt

Quelle   Deutsche Umwelthilfe 2020

 

 

06.07.2020

Franz Alt im Gespräch mit dem Dalai Lama, der heute seinen

85. Geburtstag feiert: 

 

29.06.2020

Gedanken zum Geburtstag der Erd-Charta von Monika Ott,

Erd-Charta-Botschafterin:

 

Juni 2020

Gemeinwohl-Bilanz

Das Seminarhaus Deinsdorf e.V. hat eine Gemeinwohlbilanz für das Jahr 2017 erstellt. Diese Bilanz gibt Auskunft nicht in erster Linie über die Wirtschaftlichkeit unseres Betriebes, sondern darüber, ob und inwieweit wir den Werten der Fairness, sozialen Verantwortung  und der Nachhaltigkeit, kurz dem Gemeinwohl verpflichtet sind.

Für uns selbst ist er wie ein Blick in den Spiegel. Wir erkennen darin, wo wir stehen und wie der Weg in eine lebenswerte Zukunft weiter gehen kann, in der mehr Solidarität, Respekt und Mitgefühl auch in den globalen Wirtschaftbeziehungen herrschen.

Den ausführlichen, testierten Gemeinwohlbericht des Seminarhaus Deinsdorf, Verein zur Förderung der internationalen Bildung und Begegnung e.V können Sie HIER als DOC herunterladen. Das Testat als PDF finden Sie HIER.

"U"UUnser jetziges Wirtschaftssystem steht auf dem Kopf. Das Geld ist zum Selbst-Zweck geworden, statt ein Mittel zu sein für das, was wirklich zählt: ein gutes Leben für alle."nser jetziges Wirtschaftssystem steht auf dem Kopf. Das Geld ist zum Selbst-Zweck geworden, statt ein Mittel zu sein für das, was wirklich zählt: ein gutes Leben für alle."

"Unser jetziges Wirtschafssystem steht auf dem Kopf. Das Geld ist zum Selbst-Zweck geworden, statt ein Mittel zu sein für das, was wirklich zählt: ein gutes Leben für alle."

Christian Felber, Autor des Buches "Gemeinwohl-Ökonomie" und Mitinitiator der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung

 

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist
...
auf wirtschaftlicher Ebene eine lebbare, konkret umsetzbare Alternative für Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen.
Der Zweck des Wirtschaftens und die Bewertung von Unternehmenserfolg werden anhand Gemeinwohl-orientierter Werte definiert.
...
auf politischer Ebene ein Motor für rechtliche Veränderung. Ziel des Engagements ist ein gutes Leben für alle Lebewesen und den Planeten, unterstützt durch ein Gemeinwohl-orientiertes Wirtschaftssystem.
Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung sind dabei die zentralen Werte.
...
auf gesellschaftlicher Ebene eine Initiative der Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht.
Die Bewegung gibt Hoffnung und Mut und sucht die Vernetzung mit anderen Initiativen.
Sie versteht sich als ergebnisoffener, partizipativer, lokal wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung - symbolisch dargestellt durch die Löwenzahn-Sämchen im Logo. (Auszug aus der Webseite der GWÖ)

Nähere Informationen zum Thema Gemeinwohl-Ökonomie finden Sie hier: [LINK]

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Erdcharta-Nordbayern e.V.