Erd-Charta Nordbayern e.V.
Erd-Charta Nordbayern e.V.

Die Erd-Charta

Die Erd-Charta basiert auf internationalen Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsgesetzen und führt darüber hinaus.

Die Ideen und Werte in der Erdcharta zeigen den Einfluss einer großen Bandbreite von Gruppierungen: religiöse und philosophische Traditionen, modernste wissenschaftliche und ökologische Erkenntnisse flossen ebenso mit ein wie die Menschenrechte, der Umweltschutz und die wirtschaftliche Entwicklung. 

Der endgültige Text der Erd-Charta, der am 29.Juni 2000 bei einem Treffen der Erd-Charta-Kommission im UNESCO Hauptquartier in Paris verabschiedet wurde, enthält eine Präambel, 16 Leitlinien und 61 erklärende Unterpunkte zu den vier Hauptthemen 

 

I Achtung und Respekt vor dem Leben 

II Ökologische Ganzheit

III Soziale Gerechtigkeit

IV Demokratie, Gewaltfreiheit und Frieden 

 

und einen Schluss mit dem Titel: 

 

Der Weg, der vor uns liegt 

 

Im Juni 2000 erfolgte der offizielle Stapellauf der Erd-Charta im Friedenspalais von Den Haag.

Nach diesem Akt übergab die Erd-Charta-Kommission ihre bisherige Aufgabe einer neugeschaffenen Steuerungskommission, in der auch einige Mitglieder der Erd-Charta-Kommission mitarbeiteten.

Mirian Vilela wurde nun zur Geschäftsführerin der Erd-Charta Geschäftsstelle ernannt.

In den folgenden 5 Jahren wurde die Erd-Charta in 45 Sprachen übersetzt und von mehr als 2500 Organisationen, die die Interessen von mehreren hundert Millionen Menschen vertreten, unterzeichnet.

 

Zu den Unterzeichnern gehörten die UNESCO, die IUCN, der ICLEI und die US Versammlung der Bürgermeister.

Beim Weltgipfel 2002 in Johannisburg wurde wieder eine große Anstrengung unternommen, um die formelle Anerkennung der Erd-Charta durch die Vereinten Nationen zu erreichen, was aber nur indirekt durch Einbeziehung bestimmter Formulierungen aus der Erd-Charta gelang.

Trotzdem ist der Einfluss der Erd-Charta in vielen Handlungen spürbar.

Die UN-Dekade für Bildung für nachhaltige Entwicklung verweist auf die Erd-Charta als Referenzdokument und die Erd-Charta Initiative ist Partnerin der UNESCO bei der Werbekampagne für diese Dekade. 

 

2005 unterzog sich die Steuerungskommission einem internen und externen Evaluationsprozess.

 

Aufgrund der Ergebnisse wurde die Erd-Charta Geschäftsstelle neu organisiert.

Ein neuer Erd-Charta-Rat aus 23 Mitgliedern wurde ins Leben gerufen, der von nun an die Aktivitäten der Erd-Charta Initiative und der wenigen Beschäftigten leitet.

Die Unterstützerkreis der Erd-Charta wird größer und gewichtiger:

Staats- und Stadtregierungen unterzeichneten die Erd-Charta: Queensland (Australien), die Republic Tatarstan, Calgary (Canada), München (Deutschland), New Dehli (Indien), Oslo (Norwegen), Sao Paulo (Brazilien), um nur einige zu nennen.

 

Bis 2007 erreichte die Unterstützerliste die Zahl von 4600 Organisationen und die Erd-Charta-Website erlebte einen dramatischen Anstieg in den Zugriffszahlen.

Bis zu 100, 000 Zugriffe im Monat zeigten die große Zunahme an Interessenten.

 

Da die Zahl der Anfragen nicht mehr bewältigt werden konnte, wurde 2007 ein neues Konzept eingeführt:

 

die Dezentralisierung der Erd-Charta. Die Erd-Charta wird nunmehr von nationalen Koordinationsstellen vertreten, in Deutschland hat diese Aufgabe die ÖEWI und zum Teil auch der BUND übernommen.

Die nationalen Gruppen sind in ihrer Arbeit frei, was für alle gültig ist, ist der Text der Erd-Charta. Gestaltung und Ausprägung liegt aber jeweils in der Eigenverantwortung derjenigen, die sie verbreiten.

 

Der endgültige Text der Erd-Charta, der am 29.Juni 2000 im Friedenspalais von Den Haag veröffentlicht wurde, enthält eine Präambel, 16 Leitlinien und 61 erklärende Unterpunkte zu den vier Hauptthemen.

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